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Industrieviertel Festival

 

Grenzenlose Freiheit ?
Unsichtbares Theater - ein Appell an die Zivilcourage.
 

 

Aufführungsdatum

  • Mittwoch 16. Mai 2007.
    Thema: Arbeitslosigkeit. Ort: Schwechat

  • Mittwoch 27. Juni 2007.
    Thema: Handy im öffentlichen Raum. Ort: Südbahnstrecke

  • Mittwoch 04. Juli 2007.
    Thema: Seitensprung. Ort: Wiener Neuerstadt & Shopping City Süd (SCS)

  • Samstag 04. August 2007.
    Thema: Seitensprung + Handy. Ort: Badnerbahn & Shopping City Süd (SCS)

  • Mittwoch 12. September.
    Thema: Kinderbetreuung. Ort: Schwechat

 

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Programm:
Sie werden Publikum und teilnehmender Zuschauer sein, ohne es zu wissen. Treffen Sie uns zwischen 12. Mai und 16. September an öffentlichen Schauplätzen wie Ämtern, Lokalen oder Transportmitteln in Städten und Gemeinden des Industrieviertels.

Wie ein Stein, der ins Wasser fällt und kreisförmige Wellen schlägt, lösen unsere Szenen Reaktionen und Diskussionen aus. Passanten werden unvermittelt zum Publikum und Mitstreiter.

Im Anschluss an (fast) alle Szenen geben wir uns als Theatergruppe zu erkennen.

Lesen Sie auf diese Seite ab Mai über das Ergebnis der einzelnen Aufführungen.

Projekt/Veranstalter: Theater-ImBiss
Projektleitung: Ernst Tauchner, Geraldine Kilgus

Mitwirkende:
Didi Fischer
Geraldine Kilgus
Loic Rolin
Manuela Stachl
Ernst Tauchner
Brigitte Wimmer

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Ich sehe was, was du nicht siehst

Stellen Sie sich vor, Sie stehen an der Bushaltestelle. Neben Ihnen hat ein Pärchen einen heftigen Streit. Was tun? Einmischen? Oder nicht?

Der brasilianische Autor und Regisseur Augusto Boál entwickelte in den 50er- und 60er-Jahren unter dem Begriff „Theater der Unterdrückten“ mehrere Formen von politischem Agitationstheater, darunter das „Unsichtbare Theater“. Dabei werden gesellschaftspolitisch relevante Themen auf öffentlichen Plätzen auf eine Art inszeniert, die von den Passanten nicht als Theater wahrgenommen wird und daher in ihren emotionalen Reaktionen authentisch und real Wirkung zeigen.

Zu Alltagsthemen wie Telefonieren in der Öffentlichkeit, Kindererziehung, einem Seitensprung, Arbeitslosigkeit oder verbaler Gewalt werden kleine Dramen in Szene gesetzt – konfliktbeladen und in emotionalen Ausbrüchen mündend. Sie ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und werfen für die Umstehenden wesentliche Fragen auf: Darf ich mich da einmischen? Was geht mich der Streit von Fremden an! Oder habe ich vielleicht sogar die Pflicht zur Stellungnahme?

Von der Tatkraft und Zivilcourage der Zuseher hängt es ab, ob ihnen die Szenen völlig egal bleiben, ob sie sich zum Nachdenken anregen lassen oder sogar aktiv eingreifen, etwa zum Schutz einer angegriffenen Person. Wie auch immer diese Entscheidung ausfällt, eines ist sicher: zwischen Mai und September und hoffentlich darüber hinaus werden sie den öffentlichen Raum nicht nur im Industrieviertel mit anderen Augen sehen.

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Ergebnisse der einzelnen Aufführungen

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Links

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